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Feuer trifft Wasser - Zwei Elemente, wie sie gegensätzlicher nicht sein können

Das beruhigende Flammenspiel eines Holzfeuers und dennoch eine effektive Wassererwärmung mit höchsten Wirkungsgraden, das gewährleisten die modernen, wassergeführten Kamineinsätze. Sie unterstützen damit Ihre Heizungsanlage vollständig und machen sich unabhängig von anderen, z.B. fossilen Energien, wie Öl oder Gas. Ein autarkes Heizsystem also, auf die neuesten Normen und Vorschriften abgestimmt, mit geringem Verbrauch bei maximaler Wärmeleistung.

Wassergeführte Kamineinsätze können Ihre Zentralheizung massiv unterstützen. An den Heizkreislauf angeschlossen und gekoppelt mit einem Pufferspeicher, übernimmt dann der Einsatz die Heiz- und Brauchwasserversorgung. Die Verteilung der Wärme im Haus wird dabei nach wie vor durch die Zentralheizung organisiert.

Der Kamineinsatz sorgt also für heißes Wasser in Heizkörper, Fußbodenheizung, Bad, Dusche, Küche ...

Äußerst sinnvoll ist eine Kopplung mit Solarthermie. So liefert die Solaranlage einen wertvollen Energieanteil in der warmen Jahreszeit zur Unterstützung der Zentralheizung, wenn der Kamin in der Regel Sommerpause hat.


Feuer trifft Wasser – so funktioniert‘s!

Bei der Erwärmung des Wassers im Heizwasser-Register von >60 °C, setzt die Umwälzpumpe den Heizwasserkreislauf in Bewegung. Den Impuls dazu bekommt die Umwälzpumpe durch ein am Heizwasser-Register angebrachtes Thermostat. Jetzt mischt die Rücklaufanhebung das vom Pufferspeicher zurückfließende Wasser mit dem heißen Wasser des Registers auf 55 °C an. So wird vermieden, dass kaltes Wasser ins Heizwasser-Register fließt, was eine Taupunktunterschreitung und somit starke Schwitzwasserbildung zur Folge hätte. In diesem Fall würde sich starker Glanzruß bilden und innen am Register absetzen, was zu einer starken Minderung der Heizleistung des Registers führen würde.

Ist keine Differenztemperatur zwischen dem Rück- und Vorlauf mehr vorhanden, schließt die Rücklaufanhebung. Jetzt findet die Zirkulation des aufgewärmten Heizwassers nur noch über den Pufferspeicher statt.

Mit Zunahme der Wassertemperatur dehnt sich auch das Heizwasser zunehmend aus. Hier kommt das Ausdehnungsgefäß zur Wirkung. Bei einer Druckvoreinstellung im Ausdehnungsgefäß von 1,2 bar gleicht es ständig den Betriebsdruck aus, der in der Regel bei 1,5 bar liegt. Erhöht sich der Betriebsdruck in der Anlage durch einen Defekt auf mehr als 2,5 bar, öffnet sich das Sicherheitsventil, wodurch heißes Wasser und Dampf aus der Anlage entweichen. Erreicht das Heizwasser im Register die Temperatur von ~98 °C,löst die thermische Ablaufsicherung einen Zufluss von kaltem Wasser aus, der das Heizwasser im Register über eine separate Kupferrohrschleife abkühlt. Dieses „Kühlwasser“ fließt anschließend ohne weitere Nutzung in den Abfluss ab.