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Kamine

Kamine waren schon immer ein Zeichen für gehoben Lebensstil, ein Muss bei den Schönen und Reichen. Kaminzimmer mit offenem Kamin, schwerem Mobiliar und gediegener Gestaltung gaben wichtigen Unterredungen und Entscheidungen den passenden Rahmen.

Noch heute sind Kamine sehr gefragt. Ein Kamin ist nicht nur ein Stück Lebensart, sondern immer auch ein Stück Wohnkultur.

Als 1959 der erste abschließbare Heizkamin patentiert wurde, begann eine neue Ära der ständigen Weiterentwicklung und Verbesserung der Wärmeausnutzung auf diesem Gebiet. Gestalterisch bleiben bei Kaminen durch die Größe der Feuerraumöffnung und die Verwendung von unterschiedlichen feuerbeständigen Materialien keine Wünsche offen.

Manchmal ist die Entscheidung nicht leicht - soll man sich für einen Kachelofen oder einen Kamin entscheiden? Diese Frage kann Ihnen der Fachmann ganz einfach beantworteten.

Für einen Kamin sollten Sie sich entscheiden, wenn Ihnen die Atmosphäre des sichtbaren Feuers wichtig ist und die Heizleistung erst an zweiter Stelle steht. Bei einem offenen Kamin können Sie die Faszination des Feuers pur erleben.

Der Heizkamin bewirkt durch die Feuerung hinter der Glasscheibe einen höheren Heizeffekt - er bringt Ihnen außerdem noch "bullige" Wärme. Er kann an das Heizsystem angeschossen werden und erzeugt zusätzlich warmes Wasser. Die Heizleistung, der Speicherungseffekt und der Wirkungsgrad können keinesfalls mit einem traditionellen Kachelofen verglichen werden.

Richtige Vorbereitung spart Geld. Das Sparen fängt schon lange vor dem Bauen an. Sprechen Sie möglichst frühzeitig - schon bei der Bauplanung - mit unseren Fachkräften. Richtige Ausführung und Vorbereitung der

  • Stellflächen
  • Wände
  • Luftzuführung
  • Schornsteinbemessung

verringern beim späteren Einbau die Kosten. Zugleich sind sie eine wichtige Voraussetzung für einwandfreie Funktion und einbautechnische Sicherheit.
Im folgendem geben wir Ihnen gern noch einige Tipps, von der Planung, über Genehmigungen bis zur Pflege Ihres Kamins.


Genehmigung

Die Genehmigung zum Bau eines Kamins ist vorher einzuholen. Die besonderen technischen Anforderungen sind genau einzuhalten.


Bestimmungen und Vorschriften

Für den Einbau von häuslichen Feuerungsanlagen gibt es verbindliche Vorschriften, die unbedingt eingehalten werden müssen, damit die Funktions- und Betriebssicherheit auf Dauer gegeben ist. Sprechen Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit frühzeitig mit einem Kaminfachmann und Ihrem zuständigen Schornsteinfeger.


Aufstellräume

Für den Einbau von häuslichen Feuerungsanlagen gibt es verbindliche Vorschriften, die unbedingt eingehalten werden müssen, damit die Funktions- und Betriebssicherheit auf Dauer gegeben ist. Sprechen Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit frühzeitig mit einem Kaminfachmann und Ihrem zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister.

In folgenden Räumen ist die Aufstellung eines offenen Kamins nicht zulässig:

  • in Räumen mit einer Grundfläche kleiner als 12 m²
  • in Treppenräumen
  • in allgemein zugänglichen Fluren
  • in Räumen für die Herstellung, Verarbeitung oder Lagerung von leicht entzündlichen oder explosiven Stoffen

Einbau nur nach besonderen Vorkehrungen in

  • Wohnungen mit einer anderen Feuerstätte (z.B. Umlaufgaswasserheizer), die sich nicht in einem eigenen belüfteten Heizraum befindet
  • Wohnungen mit Entlüftungs- oder Warmluftheizungsanlagen, die mit Ventilatoren (z.B. Dunstabzug) betrieben werden

In allen Fällen muss unbedingt ein Kaminfachmann hinzugezogen werden.

  • Luftzufuhr - Es muss gewährleistet sein, dass dem offenen Kamin genügend Frischluft zuströmen kann.
  • Decke unter dem Kamin - Es muss dauerhaft sichergestellt sein, dass die Standsicherheit des Kamins bei allen Betriebszuständen dauerhaft gewährleistet ist. Erreicht wird dies durch eine 6 cm dicke Betonplatte.
  • Bei Decken ohne ausreichende Querversteifung muss die Betonplatte armiert sein. Die darüber planmäßig liegende Dämmschicht muss eine Grenzwerttemperatur von 50 °C gewährleisten.
  • Wand hinter oder neben dem Kamin - Sie muss geschützt werden durch eine Dämmschicht, die mindestens 10 cm dick ist, bei nichttypgeprüften Kaminen und eine mind. 10 cm dicke Abmauerung, wenn die zu schützende Wand dünner als 11,5 cm ist.
  • Das Rauchrohr muss mit formbeständigen Mineralwollmatten der Brandklasse A1 ummantelt werden.
  • Wände aus brennbaren Baustoffen, tragende Wände aus Beton und Wände mit rückseitiger Holzverblendung müssen zusätzlich geschützt werden.
  • Die Dämmschicht bis zur Höhe der Abmauerung muss mindestens 10 cm dick sein.
  • Die raumseitige Verkleidung muss durch eine Dämmschicht geschützt werden, die im Bereich der Feuerraumwände und des Rauchsammlers mindestens 10 cm dick ist.
  • Der Schutz der Decke über dem Kamin erfolgt mit einer ebenfalls mind. 10 cm dicken Dämmschicht.
  • Brennbare Baustoffe und Einbaumöbel müssen mind. 5 cm Abstand zur Außenfläche der Kaminverkleidung haben. Der Zwischenraum muss der Luftströmung so offenstehen, dass Wärmestau nicht auftreten kann. Die Wärmedämmung muss so ausgelegt sein, dass an den Bauteilen keine höhere Temperatur als 85 °C erreicht wird.
  • Zierbalken oder breitere streifenförmige brennbare Bauteile dürfen nicht im Strahlungsbereich liegen und müssen einen belüfteten Abstand von 1 cm zur Kaminverkleidung haben.
  • Brennbare Bauteile, die nur kleine Flächen der Kaminverkleidung verdecken, wie Fußböden, stumpf anschließende Wandverkleidungen und Dämmschichten auf Decken und Wänden, dürfen ohne Abstand an die Verkleidung herangeführt werden, wenn an der Oberfläche die Grenztemperatur von 85 °C nicht überschritten wird.
  • Im Strahlungsbereich der Feuerraumöffnung müssen brennbare Baustoffe nach vorn, oben und an den Seiten mind. 80 cm Abstand einhalten. Bei Anordnung eines beiderseitig belüfteten Strahlungsschutzes genügt ein Abstand von 40 cm.
  • Der Fußboden vor dem offenen Kamin muss aus nichtbrennbarem Material bestehen. Von der Feuerraumöffnung nach vorn = H+30 cm, mind. 50 cm und zur Seite = H+20 cm, mind. 30 cm.
  • Konvektionsöffnungen Warmluftauslassöffnungen (permanent offen) bei Heizkaminen müssen von ihrer Oberkante mind. 50 cm Abstand zu Decken und anderen brennbaren Bauteilen (Möbel, Vorhangstoffe) haben!
  • Konvektionslufteintrittsgitter: freier Querschnitt mindestens gleich dem der Warmluftauslassöffnungen!

Kaminpflege

Glasscheiben sollten mit Ceranfeldreiniger, Backofenspray oder speziellen Kaminglasreinigern behandelt werden, da hier Kratzer auftreten können, die sich nicht entfernen lassen.